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Haarmaske selbst machen

Haarmaske selbst machen

Schon gewusst: Sie können eine Menge tun, um Ihre geliebten Haare ganz schön zu belasten. Hitze, Kämmen, Salz- und Chlorwasser und so weiter und sofort. Gerade im Sommer herrschen schwere Zeiten für die Haare, die dann trocken und spröde werden können. Gleichzeitig gibt es aber viele Mittel und Wege, um Ihre Haare vor solchen Einflüssen zu schützen oder nach stärkeren Belastungen schonend auf sie einzuwirken. Der Trick: Haarmasken. Doch welche gibt es und welche sind die richtigen zu welchem Anlass?

Mehr Haarpflege im Sommer

Gerade im Sommer sind es haarige Zeiten für die Stabilität und Geschmeidigkeit der Haare. Hier und jetzt ist eine reichhaltige Haarpflege angesagt, vor allem Feuchtigkeitsspender sind jetzt genau das Richtige für Ihr Haar. Ist ja klar und ganz einfach zu merken: Wenn wir im Sommer mehr trinken müssen, weil der Körper Flüssigkeit braucht, brauchen auch die Haare Feuchtigkeit. Ganz simpel zu merken.

haarmaske
© Staras - istockphotos.com

Haarmaske mindestens ein pro Woche

Und das passiert am besten in Form einer Haarkur durch eine Haarmaske. Das ist eine richtig intensive Feuchtigkeits- und Nährungsbehandlung, von der die Haare sehr profitieren können. Es geht um Feuchtigkeit und Kräftigung, beides Effekte, die dem Haar gerade im Sommer so richtig zugute kommen und die bei Hitze, Salzwasser und Co. genau richtig sind. Doch der Sommer allein ist es nicht! Nicht vergessen: Auch häufiges Föhnen ist eine grenzwertige Höchstbelastung für die Haare, zudem noch unter heftigem Kämmen.

Welche Haarmasken gibt es?

Hier kann man richtiggehend von gestresstem Haar reden und das braucht eine Kur. Wie auch gestresste Menschen, sind irgendwann auch mal Haare reif für eine Kur. Wie gesagt, wenigstens einmal pro Woche sollte die Haarmaske in den belastenden Sommermonaten auf den Kopf und dabei keine Angst: Die Haarmaske muss nicht unbedingt teuer aus dem Drogeriemarkt besorgt, sondern kann auch Zuhause hergestellt werden.

Olivenöl Haarmaske

Denn es kommt nicht auf Chemiebomben an, sondern auf wertvolle Inhaltsstoffe, die dem Haar guttun, wie zum Beispiel in der Olivenöl-Haarmaske, die aus einem Ei, einem Teelöffel Honig und zwei Esslöffeln Olivenöl besteht. Die Zutaten werden vermischt, auf das handtuchtrockene Haar verteilt und nach 15 Minuten Einwirkzeit mit lauwarmem Wasser ausgewaschen.

 Sehr gut bei trockenen Haaren.

Honig-Joghurt-Haarmaske

Das Ganze ließe sich noch durch eine belebende Komponente erweitern: Nehmen Sie aus der Olivenölkur einen Esslöffel Öl weg und ersetzen Sie ihn durch einen Becher Joghurt. Auch diese Zutaten werden gut miteinander vermischt, um dann 20 Minuten im Haar zu verbleiben und auf dieselbe Art wieder ausgewaschen zu werden. Bei Resten ruhig etwas Shampoo verwenden. Der Unterschied: Durch den hinzugegebenen Joghurt wird ein zusätzliches Extra an Feuchtigkeit spendiert.

Sehr gut bei trockenen Haaren.

Haarmaske mit Avocado, Joghurt u Jojoba

Das gelingt auch bei der Haarmaske mit Avocado, Joghurt & Jojoba. Durch die Avocado und das Öl machen Sie aber Ihre Haare besonders geschmeidig und weich – gleichzeitig nicht unbedingt als Haarpflege zu empfehlen für ohnehin schon fettendes Haar. Bei der Zubereitung Avocado von Schale und Kern befreien und das weiche Fruchtfleisch mit dem Jojobaöl und dem Joghurt vermengen. Gleichmäßig auf die Haare verteilen und ca. eine halbe Stunde einwirken lassen. Hier muss schon gründlich ausgespült werden, da die fetthaltige Avocado und das Öl sich ordentlich auf die Haare setzen – aber das ist auch einer der gewünschten Effekte.

Sehr gut für kaputte Haare.

Haarmaske mit Mango und Kokos

Haar wird besonders beim Strandurlaub belastet: Das Sonnenlicht und das Salzwasser können der Mikrostruktur der Haare durchaus zusetzen. Setzen Sie gegen diese und ähnliche schädliche Effekte auf eine Haarmaske, die auch geruchlich zur Urlaubsstimmung passt. Sie besteht nämlich aus Kokosöl und Mango. Die Mango ist ja eigentlich viel zu lecker, um sie zu einer Haarmaske zu verarbeiten, aber sorgt für einen unnachahmlichen Frische-Effekt und Duft im Haar. Zusammen mit zwei Eigelb und dem Saft einer halben Zitrone das Fruchtfleisch der Mango zu einem Brei verarbeiten, diesen auf die handtuchtrockenen Haare verteilen und dort eine halbe Stunde einwirken lassen. Ausspülen – wie gehabt – mit lauwarmem Wasser.

Sehr gut für glänzendes Haar.

Haarmaske aus Zitronenquark

Das ist schon weniger lecker, aber umso besser für fettige Haare: Die Zitrone wird mit zwei Esslöffeln (ca. 50 Gramm) Quark und einem Eigelb zusammengemengt. Wenn eine streichfähige Masse entstanden ist, wird diese ins handtuchtrockene Haar verteilt. Dazu die Haare am besten auch mit Frischhaltefolie einpacken und die Haarmaske ca. eine Viertelstunde einwirken lassen. Anschließend mit lauwarmem Wasser auswaschen.

Sehr gut bei fettigen Haaren.

Haarmaske gegen Spliss

Eine Haarmaske für einen besonderen Kontrahenten ist die Haarmaske gegen Spliss. Sie besteht aus zwei Teelöffeln Honig, zwei Eigelb, zwei Esslöffeln Aloe Vera Gel und drei Esslöffeln Walnuss-Öl. Den Honig mit ca. 40 °C warmem Wasser verflüssigen und dann Aloe Vera und Walnuss-Öl unterrühren, das Eigelb dann zum Schluss. Die Haarmaske nun in die nassen Haarlängen verteilen und besonders gut einkneten. Nun den Kopf unter Frischhaltefolie oder einem Handtuch einwickeln. Das Ganze wirkt wie eine Sauna auf dem Kopf und ist somit für die geschundenen Haare wunderbar!


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