Balayage: Aufregender Trend-Look

Balayage ist aktuell eine der angesagtesten Farbtechniken für Haare überhaupt. Dieser Look sorgt für den WOW-Effekt, gibt Kontur, sieht aber gleichzeitig vollkommen natürlich aus. Damit es auch so funktioniert, muss die Painting-Technik richtig angewandt werden. Dann aber zaubert Balayage einen echten Star-Appeal in die Haare.

Wie funktioniert Balayage?

Hinter dem französischen Begriff Balayage (zu Deutsch fegen) steckt eine Haarfärbetechnik, bei der die Haare wie eine Leinwand fungieren. Sie werden regelrecht angemalt, mit Pinseln, wie ein Kunstwerk. Und wie das so bei Kunstwerken ist, kann die nicht einfach so jeder zaubern. Balayage stammt ursprünglich aus Frankreich, wo die hiesigen Friseure den Grundstein für den Welterfolg des Haarfärbe-Trends setzten.

balayage
© g-stockstudio - istockphotos.com

Keine normalen Strähnchen

Diesen Look darf man nicht einfach mit besseren Strähnchen gleichsetzen. Im Gegensatz zu den Vorgängern, werden die Farbakzente beim Balayage nämlich nicht mit der Folientechnik aufgetragen. Die Haarsträhnen werden lose in die Hand genommen und farblich bestrichen. Da das Ganze ein wenig ans Fegen erinnert, haben sich Coiffeure in Frankreich bei der Namensgebung an ihrer Technik orientiert – Balayage war geboren.

Heißer Feger

Es hat sich eine echte Bewegung um die Fegebewegung entwickelt. Alle Welt will jetzt Balayage und aussehen wie die Stars, die die so gehighlighteten Haare zur Schau tragen. Es können ohne Probleme unterschiedliche Haarfärbungen kreiert werden, sowohl in Farbe als auch Intensität geht alles. So wird durch Balayage ein unglaublich lebendiges, vielfältiges Gesamtbild erzeugt, dass niemals eintönig wirken kann.

Balayage ist Spitze!

Diese Färbetechnik geht dabei nicht vom Ansatz aus, wie etwa dauerhafte Koloration. Es ist viel mehr eine kunstvolle Umrahmung des Gesichts und dieser Effekt funktioniert, wie man bei den Looks der Stars sieht, die heute über die roten Teppiche laufen. 

Balayage in Kombination?

Das geht auch, wenn sich bereits eine Färbung oder Tönung in den Haaren befindet. Balayage ist zwar die Diva unter den Haarfärbungen, aber lässt auch andere neben oder über sich zu. Beispielsweise kann das „fegen“ die Übergänge zu einer vorherigen Koloration weicher machen. Durch die Freiheit in Farbe und Intensität kann ein erfahrener Friseur die Balayage in jedes Umfeld kunstvoll einbringen und es sieht optimal aus.

Kontraste und Volumen

Insgesamt steht Balayage für einen Rahmen für das Gesicht, aber auch für echte Kontraste im Haarkleid. Durch die Möglichkeit, unterschiedliche Intensitäten zu kreieren, verschafft dies der Balayage-Frisur eine unglaubliche Tiefe und Fülle. Nuancen aus hellen und dunklen Strähnchen schaffen einen fast relief-artigen Effekt, der den Vergleich mit einem Contouring im Gesicht nicht scheuen muss. Noch besser: Contouring und Balayage zusammen schaffen noch mehr Kontur. Möchten Sie zum Beispiel Ihre Wangenknochen betonen? Helle Farbakzente unterstützen Ihr Make-Up hier ganz wunderbar! 

Balayage für welche Haarlänge?

Aber geht das auch mit jeder Haarlänge? Ja! Balayage funktioniert auch mit kürzeren Frisuren. Von langer Mähne bis zum Bob – ein paar Millimeter sollten's schon sein, aber im Prinzip können alle Haare auch „gefegt“ werden. Zudem wird sogar der Schnitt durch die individuellen Akzente betont, die sich hier setzen lassen. Die Technik kann sich an Locken, glatte oder speziell geschnittene Haare anpassen. Dasselbe gilt auch für alle Haarfarben ob Natur oder Tönung.

Und Ombré?

Und wie war das nochmal mit der verwandten Haarfärbe-Technik Ombré? Ja, die ist nicht so ganz wie Balayage, wird aber manchmal mit ihr verwechselt. Dabei ist Ombré sozusagen vom Ansatz her anders. Denn Dip Dye oder Two Tone, wie Ombré auch genannt wird, beginnt am Ansatz dunkel und wird zu den Spitzen her heller, meist aufgeteilt in halb und halb. Außerdem kommt das Ganze nicht nur auf einzelne Strähnen, sondern wird komplett aufgetragen und erzeugt so ebenfalls einen äußerst markanten Style. 


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