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Nagelpflege: Pflege bis in die Fingerspitzen

Nagelpflege: Pflege bis in die Fingerspitzen

Schöne Hände und Füße, kaum auszudenken ohne richtige Nagepflege. Für ein schönes, gepflegtes Äußeres und einen guten ersten Eindruck ist ist gerade die Nagelpflege wichtig. Viele Menschen achten sehr auf Ihre Hände, im Sommer zeigt man gerne Fuß zu allerlei Anlässen. Anlass genug, sich immer gut um die Nagelpflege zu kümmern. Dabei kann man eine Menge richtig und auch ein bisschen was falsch machen. Nicht mit uns: Wir haben die besten Tipps für die Nagelpflege. 

Schöne Hände und Füße

Gepflegt und schick von Kopf bis Fuß, oder besser gesagt von Hand bis Fuß. Einen guten Eindruck zu machen, ist viel einfacher mit gut gepflegten Händen und Füßen. Die Nagelpflege ist da eigentlich die zentrale Aufgabe für sie und ihn, denn die Nägel machen potenziell die meiste Arbeit. Hierzu zählen Nagelhaut entfernen, Nägel schneiden und feilen, Hautzipfel und Niednägel schneiden und gerade an den Füßen gibt es auch die lästige Hornhaut zu entfernen. Nagelkauer sind besonders betroffen: Hier helfen künstliche Fingernägel am besten.

nagelpflege
© DragonImages - istockphotos.com

Nagelpflege - das ist Ihr Handwerkszeug

Alle weiteren „Baustellen“ an Händen und Füßen lassen sich mit speziellen Pflegeutensilien erledigen. Hier ganz oben im Inventar für die Nagelpflege: die Nagelschere. Sie gibt es zum Beispiel in der Apotheke in zahlreichen Ausführungen. Für die feine Nagelpflege sollte auch eine feine Nagelschere mit dünnen Klingen Einsatz finden. Damit schneiden Sie gezielt Hautzipfel oder Niednägel. Für die Fußnägel ist eine gröbere, stärkere Schere geeignet oder alternativ auch ein Nagelknipser. Zusätzlich zu den unverzichtbaren Scheren sollte ein Maniküre- und Pediküre-Set auch Feilen und Nagelhautschieber nicht vermissen lassen. Speziell in Nagelstudios setzt man zudem auch auf elektronische Hilfsgeräte für noch gründlicheres Feilen und Polieren.

Nagelpflegeprodukte aus der Drogerieabteilung

Letztendlich geht die Nagelpflege aber natürlich nicht nur durch Schneiden, Feilen und Polieren vonstatten. Natürlich brauchen Sie auch ein gewisses Sortiment an Pflegeprodukten. Neben den handfesten Geräten braucht Nagelpflege auch feine Cremes, weiche Wattestäbchen, ätherische Öle und pflegende Peelings.

Was bringt Nagelpflege?

Damit lassen Sie einerseits Ihre Nägel in neuem Glanz erstrahlen. Der Alltag hält für unsere Nägel ständig neue Herausforderungen und Belastungen bereit, denen Sie nur durch eine unterstützende Nagelpflege so richtig entgegnen können. Sonst drohen brüchige, aber auch zu dünne Nägel, die dann entsprechend noch schneller brechen oder gar einreißen.

Was führt zu dünnen Nägeln?

Speziell die berüchtigten dünnen Nägel sind ein Phänomen, das Sie sicherlich vermeiden wollen, wenn Sie Wert auf gepflegte Hände legen. Wenn Sie jetzt sagen, dünne Nägel liegen in den Genen: falsch! Dünne Nägel sind geschwächte Nägel, eine Schwächung, die Sie selbst durch Rauchen, Alkoholkonsum oder auch eine falsche Ernährung begünstigen können.

Wie bekomme ich feste Nägel?

Schöne, feste Nägel erreichen Sie zum Beispiel durch Bäder in Olivenöl oder Zitrone. Und natürlich kommt Schönheit in Form harter, fester Nägel auch von innen, durch den Nährstoff Kalzium, u. a. enthalten in Milch, Käse, Kohlrabi oder Sesamsamen. Auch Vitamin H (eher bekannt als Biotin) ist wichtig für feste Nägel. Das findet Ihr Körper in Leber, Eigelb, Walnüssen oder Spinat.

Weiße Flecken auf den Nägeln

Wenn Sie statt zu weicher Nägel „nur“ weiße Flecken auf den Nägeln haben, können Sie diese ja schnell mit Nagellack oder künstlichen Fingernägel kaschieren. Wenn Sie aber auch der Ursache auf den Grund gehen wollen: Solche Flecken sind nicht – wie weitläufig angenommen – Folge eines Ernährungsmangels, sondern gehen schlicht und ergreifend auf leichte Stöße auf die Nägel zurück. Wenn Sie also handwerklich tätig sind, sind solche Flecken eine logische Folge.

Nagelpflege - Unsere Top 10

  1. Nagellack verdeckt nicht nur weiße Flecken, er ist auch eine Schutzschicht gegen Trockenheit und sogar gegen Putzmittel. Nägel müssen auch nicht atmen können, weil sie eine Hornschicht sind, der Nagellack „erstickt“ die Nägel also keineswegs.
  2. Was aber immer gut ist für den schützenden Nagellack ist, ist eine gute Grundierung. Die hat gleich mehrere Effekte: Die Nagelgrundierung gleich Rillen und Unebenheiten aus, sodass der Nagellack eine schöne glatte Schicht hat. Zudem werden mögliche Verfärbungen durch dunkle Lacke vermieden und der Nagellack hält auch besser.
  3. Nägel feilen ist immer gut, denn dadurch werden Ihre Nägel nicht nur schön gleichmäßig und gerade, Feilen ist auch der Festigkeit zuträglich. Splitternde, brüchige Fingernägel am besten mit einer Sandblattfeile behandeln. Geriffelte Metallfeilen führen bei empfindlichen Nägeln eher zu Splitterung.
  4. Die Nagelhaut müssen Sie auch ständig im Hinterkopf behalten und sie dann und wann zurückschieben. Um sich und die Haut dabei nicht zu verletzen, nehmen sie am besten ein Holzstäbchen, vielleicht auch mit Watte umwickelt, um für eine sichere Nagelhautpflege zu sorgen.
  5. Was tun bei Nagelrillen? Ein häufiges Phänomen, dem Sie vor allem an Ihren Fußnägeln immer wieder begegnen können. Aber es gibt auch spezielle Pflegeprodukte, die sich insbesondere in diese Rillen legen, namens Ridge-Filler oder auch Rillenfüller. Alternativ hat eine gute Grundierung aber auch denselben Effekt.
  6. Nagellack muss schnell trocknen, das tut aber nicht jeder. Ein Problem, weswegen Sie manchmal Ihren halben Tagsablauf ändern? Das muss mit schnell trocknendem Nagellack oder Trockensprays nicht sein. Statt 10 Minuten warten Sie so nur 60 Sekunden. Schnelllacke halten dafür nicht so lang und das Spray sollte Schicht für Schicht wieder neu zur Hand genommen werden, um nicht nur die oberste Schicht auszuhärten.
  7. Nägel schlank und klein wirken lassen – Sie können Ihre Nägel durch die Nagelpflege auch ganz anders wirken lassen. Neben der farblichen Gestaltung können Sie durch die Art der Auftragung auch Ihre Nägel schlanker und schmaler wirken lassen. Für schlankere Nägel lackieren lassen Sie an den Seiten Streifen frei, für kleinere Wirkung wählen Sie eher dunklere Lacke.
  8. Nicht nach dem Baden lackieren, da sich durch das Wasser Ihre Nägel ausdehnen und sich anschließend langsam wieder zusammenziehen. Wenn Sie davor Ihre Nägel lackieren, bröckelt der Lack beim Zusammenziehen der Nägel wieder ab.
  9. Wo Nagellack aufbewahren? Und wohin mit dem Nagellack, wenn die Nagelpflege abgeschlossen ist? Viele setzen hier ja traditionell auf den Kühlschrank. Der ist aber gar nicht der optimale Aufbewahrungsort für Nagellack, weil er durch die Kälte verdickt.
  10. Nagellack verklebt: Wenn das doch einmal passiert, können Sie den zähflüssigen, verklebten Nagellack wieder mit Klarlack verdünnen und den verklebten Verschluss durch Nagellackentferner wieder funktionstüchtig machen.

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